„Doch der tote Vogel lebt“ ein Jam-Comic
Ausstellung vom 14.01 bis 10.02.2012
Der Anlass zum Entstehen dieses Jam-Comic waren die zeitlosen, auf das Heute übertragbaren Texte von Klaus-Peter John für die Punk Band „Neu Rot“ in der damaligen DDR.
Vier Künstler (Riccardo Happich, Julian Rossmeisl, Em Eins und Daniel Winterscheid) aus den Bereichen der Bildende Kunst haben diese Texte in ein Gemeinschaftscomic transformiert und stellen das Ergebnis dieser Arbeit jetzt vor.
„Doch der tote Vogel lebt“ ein Jam-Comic
Ausstellung vom 14.01 bis 10.02.2012
Der Anlass zum Entstehen dieses Jam-Comic waren die zeitlosen, auf das Heute übertragbaren Texte von Klaus-Peter John für die Punk Band „Neu Rot“ in der damaligen DDR.
Vier Künstler (Riccardo Happich, Julian Rossmeisl, Em Eins und Daniel Winterscheid) aus den Bereichen der Bildende Kunst haben diese Texte in ein Gemeinschaftscomic transformiert und stellen das Ergebnis dieser Arbeit jetzt vor.
„Doch der tote Vogel lebt“ ein Jam-Comic
Ausstellung vom 14.01 bis 10.02.2012
Der Anlass zum Entstehen dieses Jam-Comic waren die zeitlosen, auf das Heute übertragbaren Texte von Klaus-Peter John für die Punk Band „Neu Rot“ in der damaligen DDR.
Vier Künstler (Riccardo Happich, Julian Rossmeisl, Em Eins und Daniel Winterscheid) aus den Bereichen der Bildende Kunst haben diese Texte in ein Gemeinschaftscomic transformiert und stellen das Ergebnis dieser Arbeit jetzt vor.
mit
Lothar Becker
Hans Brinkmann
Michael Chlebusch
und Karl Steeg
Spiel, Spaß und bissige Texte verspricht Organisator Frank Weißbach: „Jahrelang haben wir beim Poetry Slam den Zuschauern gute Unterhaltung mit größtenteils unbekannten Autoren geboten. Jetzt gibt es bei TIMBUKTU die extra Portion Lokalkolorit“
Eine Lesebühne für Chemnitz. Das ist es, was uns hier noch gefehlt hat, mag sich der ein oder andere denken. Und damit hat er (respektive sie) recht. Spiel, Spaß und bissige Texte verspricht Organisator Frank Weißbach: „Jahrelang haben wir beim Poetry Slam den Zuschauern gute Unterhaltung mit größtenteils unbekannten Autoren geboten. Jetzt gibt es bei TIMBUKTU die extra Portion Lokalkolorit“. Kurze Prosatexte sollen ebenso ihren Platz haben wir Kolumnen und Kommentare zu aktuellen (Stadt-)politischen Problemstellungen. Außerdem will der (noch) unbekannte Künstler Karl Steeg das Chemnitzer Publikum vom noch ebenso wenig bekannten Genre der „Videotie“ überzeugen.
Hans Brinkmanns unterhaltsame und gesellschaftskritische Erzählungen und Dialogfragmente brachten dem Chemnitzer Schriftsteller im vergangen Jahr den Publikumspreis der Leipziger Buchmesse ein. Lothar Becker ist ein erfahrener Lesebühnenautor und Musiker, und Michael Chlebusch ist Autor für das Stadtmagazin 371 und andere Medien.
„TIMBUKTU wird eine Lesebühne, die unterhält und fordert, die zum Zuhören anregt und zum Mitmachen einlädt.“, verspricht Frank Weißbach, der die Literaturshow zusammen mit der Germanistikstudentin Sarah Hofmann moderieren wird.
Eine Schnitzeljagd der Erinnerungen in Kooperation zwischen der Compagnie goldene fische und dem Büro für theatrale Strategien
Wir werden alt und das tagtäglich, das ist kein Kinderspiel. Da tauchen plötzlich Probleme auf, die hätte man sich nicht träumen lassen. Wo findet sich der eigene Weg, um in Würde zu altern, oder schlagen wir Gevatter Tod ein Schnippchen, gut gelaunt für immer jung?
Unsere Großeltern hatten für alle Lebenslagen eine Weisheit parat, gefragt und ungefragt, inwieweit können sie als Vorbild dienen?
Aber... wer will denn schon so sein wie seine Eltern oder
Großeltern? Und wer sind denn genau diese Eltern und Großeltern und welche Geheimnisse nehmen sie mit in`s Grab, welches weit weg ist von da, wo ihre Wiege stand?
Michael-Paul Milow vom Büro für theatrale Strategien, sowie Heda Bayer und Nadin Kretschmer von der Compagnie goldene fische beschäftigen sich in ihrer theatralen Spurensuche mit den eigenen Alten, sowie dem eigenen Altern und versuchen sich bestmöglich auf das unvermeidliche Ende vorzubereiten.
Gefördert durch die Stadt Chemnitz, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den deutsch-tschechischen Zukunftsfonds.
Eintritt: 8€, 5€ ermäßigt
„Doch der tote Vogel lebt“ ein Jam-Comic
Ausstellung vom 14.01 bis 10.02.2012
Der Anlass zum Entstehen dieses Jam-Comic waren die zeitlosen, auf das Heute übertragbaren Texte von Klaus-Peter John für die Punk Band „Neu Rot“ in der damaligen DDR.
Vier Künstler (Riccardo Happich, Julian Rossmeisl, Em Eins und Daniel Winterscheid) aus den Bereichen der Bildende Kunst haben diese Texte in ein Gemeinschaftscomic transformiert und stellen das Ergebnis dieser Arbeit jetzt vor.
135 Min., Regie & Buch: Lars von Trier, Darsteller: Kirsten Dunst (Justine), Charlotte Gainsbourg (Claire), Kiefer Sutherland (John), Charlotte Rampling (Gaby), John Hurt (Dexter), Alexander Skarsgård (Michael), Stellan Skarsgård (Jack), Brady Corbet (Tim), Udo Kier (Hochzeitsplaner), Auszeichnungen:Cannes 2011Beste Darstellerin: Kirsten Dunst.
*Am Beispiel zweier Schwestern, von denen eine melancholisch-depressiv, die andere sehr pragmatisch ist, entwirft Lars von Trier einen Abgesang auf die bürgerliche Welt, an dessen Ende der Weltuntergang steht. Der Film erzählt mit abstrakter Reduktion ausgerechnet anhand einer Hochzeitsfeier von existenzieller Leere und Verzweiflung, ohne eine Hoffnung auf Transzendenz oder Erlösung einzuräumen. Eine kunstsinnig verrätselte Reflexion über den Tod, die erst mit der apokalyptischen Wendung dem Blick auf die Charaktere eine gewisse Zärtlichkeit abgewinnt.
DO I SMELL CUPCAKES? - Record Release Tour // support: PLAYFELLOW
Die Berliner Band Do I smell Cupcakes? veröffentlicht am 20. Januar 2012 ihren ersten Longplayer mit dem Titel SPRINGS. Die fünf Musiker haben in den vergangenen Jahren bereits viele Konzerte im In- und Ausland absolviert, sowie zwei EPs in Eigenregie herausgebracht (Access to Entries, 2008; Pillow, 2008). Der Entschluss der Gründungsmitglieder Kevin, Dennis und Slady nach Berlin zu gehen fiel vor knapp zwei Jahren, als sich eine feste Bandkonstellation aus den Liveaktivitäten herauskristallisierte. Die 13 Songs auf dem Album sind z.T. noch in Cottbus entstanden, doch aufgenommen wurde die erste umfassende Werkschau der Cupcakes in Berlin. Die Songs auf SPRINGS erzählen von den Wurzeln in der Heimat, dem Erwachsenwerden und vom Neubeginn. Sehr persönliche Lieder, die sich um Zwischenmenschliches drehen. Eingebettet sind die englischsprachigen Lyrics in einen melodischen, träumerischen, manchmal hymnischen Rock-Pop Sound, oft satt instrumentiert und von Sänger Kevin Traeger leidenschaftlich vorgetragen.
[text: band]
Playfellow sind eine Indie PostRock Band aus Chemnitz. Seit gut sechs Jahren erspielt sich das Quintett einen Namen mit Konzerten - anfangs vor allem in ihrer sächsischen Heimat, seit 2007 auch auf vielen Konzerten bundesweit. 2008 veröffentlicht die Band ein vielbeachtetes Debütalbum (Sweet Home Records), auf dem sie einen Sound pflegen, der an düsteren und melancholischen Poprock britischer Spielart à la Radiohead oder Muse erinnert: Breitwandige Arrangements, überraschende Songstrukturen, zerbrechliche Vocals sowie ein geschmackvoller Einsatz von Keyboard-Flächen erzeugen einen überrollenden Sound, der den Zuhörer berührt und fixiert und das Publikum in eine andere Welt eintauchen lässt.
In ihren Songs sind die fünf Sympathieträger aus Chemnitz intensiv auf der Suche nach der Distanz zwischen Liebe und Zerfall. Episch verzerrte Klangwelten treffen auf hingetupfte Momente ehrlicher Sehnsucht. Melancholie in Echtzeit.
[text: band/booking]
Line Up:
Gerd Janson (Running Back, Groove)Cupca (Citylights)
Felde & Richy
Treibsand loves true house music! Unser Running Back Special mit dem Resident vom Robert Johnson: Gerd Janson.
http://magnet-musik.de/DJ/GerdJanson/bio.htm
135 Min., Regie & Buch: Lars von Trier, Darsteller: Kirsten Dunst (Justine), Charlotte Gainsbourg (Claire), Kiefer Sutherland (John), Charlotte Rampling (Gaby), John Hurt (Dexter), Alexander Skarsgård (Michael), Stellan Skarsgård (Jack), Brady Corbet (Tim), Udo Kier (Hochzeitsplaner), Auszeichnungen:Cannes 2011Beste Darstellerin: Kirsten Dunst.
*Am Beispiel zweier Schwestern, von denen eine melancholisch-depressiv, die andere sehr pragmatisch ist, entwirft Lars von Trier einen Abgesang auf die bürgerliche Welt, an dessen Ende der Weltuntergang steht. Der Film erzählt mit abstrakter Reduktion ausgerechnet anhand einer Hochzeitsfeier von existenzieller Leere und Verzweiflung, ohne eine Hoffnung auf Transzendenz oder Erlösung einzuräumen. Eine kunstsinnig verrätselte Reflexion über den Tod, die erst mit der apokalyptischen Wendung dem Blick auf die Charaktere eine gewisse Zärtlichkeit abgewinnt.
135 Min., Regie & Buch: Lars von Trier, Darsteller: Kirsten Dunst (Justine), Charlotte Gainsbourg (Claire), Kiefer Sutherland (John), Charlotte Rampling (Gaby), John Hurt (Dexter), Alexander Skarsgård (Michael), Stellan Skarsgård (Jack), Brady Corbet (Tim), Udo Kier (Hochzeitsplaner), Auszeichnungen:Cannes 2011Beste Darstellerin: Kirsten Dunst.
*Am Beispiel zweier Schwestern, von denen eine melancholisch-depressiv, die andere sehr pragmatisch ist, entwirft Lars von Trier einen Abgesang auf die bürgerliche Welt, an dessen Ende der Weltuntergang steht. Der Film erzählt mit abstrakter Reduktion ausgerechnet anhand einer Hochzeitsfeier von existenzieller Leere und Verzweiflung, ohne eine Hoffnung auf Transzendenz oder Erlösung einzuräumen. Eine kunstsinnig verrätselte Reflexion über den Tod, die erst mit der apokalyptischen Wendung dem Blick auf die Charaktere eine gewisse Zärtlichkeit abgewinnt.
135 Min., Regie & Buch: Lars von Trier, Darsteller: Kirsten Dunst (Justine), Charlotte Gainsbourg (Claire), Kiefer Sutherland (John), Charlotte Rampling (Gaby), John Hurt (Dexter), Alexander Skarsgård (Michael), Stellan Skarsgård (Jack), Brady Corbet (Tim), Udo Kier (Hochzeitsplaner), Auszeichnungen:Cannes 2011Beste Darstellerin: Kirsten Dunst.
*Am Beispiel zweier Schwestern, von denen eine melancholisch-depressiv, die andere sehr pragmatisch ist, entwirft Lars von Trier einen Abgesang auf die bürgerliche Welt, an dessen Ende der Weltuntergang steht. Der Film erzählt mit abstrakter Reduktion ausgerechnet anhand einer Hochzeitsfeier von existenzieller Leere und Verzweiflung, ohne eine Hoffnung auf Transzendenz oder Erlösung einzuräumen. Eine kunstsinnig verrätselte Reflexion über den Tod, die erst mit der apokalyptischen Wendung dem Blick auf die Charaktere eine gewisse Zärtlichkeit abgewinnt.
Lesung mit Musik und Puppen.
Rike Schubert, Absolventin der Schauspielschule "Ernst Busch", und Noel Rademacher, Popmusiker aus Berlin, präsentieren die gemeinsame Geschichte von Patti Smith und Robert Mapplethorpe als eine szenische Lesung mit Puppen und Livemusik - frei nach dem autobiographischen Buch "Just Kids" von Patti Smith, das 2010 erschien. Den Soundtrack bilden Songs von Tim Hardin, Nico, Arthur Russell und anderen.
Lesung und Puppenspiel: Rike Schubert
Musik: Noel Rademacher
Eine Produktion von Theaterkosmos Berlin
60 Minuten
Eintritt: 7€, 5€ ermäßigt
voxxxpistols entertainment präsentiert:
Teenage Kicks Holiday Edition
Teenage Kicks DJ Team (Underworld Records) & live:
BATTANT (UK/Kill The DJ/Kompakt/Cargo Records) new british wave
Eintritt 5€ ermäßigt 3€
BATTANT (UK/Kill The DJ/Kompakt/Cargo Records)
Zwei Jahre nach "No Head" ist das zweite Album BATTANT Gott sei Dank keine Platte der statischen Reife: BATTANT sind erwachsen geworden, doch ihr DIY Sound ist noch immer der eines "anders begabten" Kindes geblieben.
Was zu Hause mit Hilfe eines Laptops und eines quietschenden Stuhls aufgenommen wurde, lässt die Grenze zwischen Lo-Fi Rock und elektronischer Musik außer Frage.
Ebenso außer Frage ist die Verbindung zwischen dem, was als "Rock" Band gilt, angeblich "elektronischen" Produzenten (Ivan Smagghe und Tim Paris von IT'S A FINE LINE) und einem Label, das seit zehn Jahren spielerisch die Grenzen zwischen den Genres vermischt.
Das hier ist eine dickköpfige und selbstbewusste Platte mit sparsamer Produktion auf einem militanten Label. Zwischen kleinen, verletzlichen Songs, modernen britischen Punksongs und der Einladung, sich selbst zu verdrehen, reiten Joel und Chloe tatsächlich auf einem eingebildeten Pferd und entschlüsseln Nachrichten, die von verlorenen Radiowellen getragen werden.
Features bei u.a. NME, Arte, Vice, Intro, Westzeit, Groove, de:bug, Artrocker, Tsugi
http://www.youtube.com/watch?v=xDoBTjc6p_4
http://www.youtube.com/watch?v=J3iZroV3Vqg
http://www.youtube.com/watch?v=urrPVFxmZMY
http://soundcloud.com/killthedjrecords/battant-shutter
Battant intro.de review
"Erinnert an Sleater-Kinney", hat jemand in Apotheker-Klaue mutmaßlich auf den Waschzettel zur Platte geschrieben.
Dabei ist das Trio um Sängerin Chloé Raunet aus East London weder offensichtlich im feministischen Diskurs unterwegs noch so musikalisch geradeheraus wie die 2006 aufgelöste Band aus Washington.
Kleinteilig und elektrorockig gehen Battant an die Aufgabenstellung ran. Gitarren, Bass und das mal mehr, mal weniger verfremdete Schlagzeug gehen mit Glöckchen, Percussion und preisgünstigen Keyboards kurze Bündnisse ein, über die Chloé zackig ihre wortreichen Lyrics ausbreitet. Klingt immer ein wenig nach Proberaumkeller mit drapiertem Londoner Glamour. Aus dieser seltsam groovenden Platte rollt viel britische Postpunk-Attitüde, so mit endlosen Klinkerhausreihen und ewigem Wolkenhimmel. Wenn sie statt kunstvollem Anstrich mal einen zielstrebigen Rhythmus abrufen, zum Beispiel in "Radio Rod", klingt das kurzzeitig sogar wie ein gutes Update zu den aufgelösten Elastica.
Lotte lädt zum Spielen ein!
Über die kalte Jahreszeit hinweg führt Lotte
(bei uns engagiert im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur)
den Spiele-Abend „Game on Night" Spiel des vorherigen Jahres weiter.
Diesmal werden jedoch wie beim Lotto die Spielmöglichkeiten jedesmal aufs Neue „gemischt“, so dass alle Abende unter einem anderem Motto stehen.
Heute: Feldherrenkunst - Strategiespiele warten auf durchdachte Züge!
Der Eintritt ist frei, nur die Spielelust sollte euch gepackt haben...
Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow
Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens- Auszeichnungen: Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow.
»FAUST« Drama, Literaturverfilmung, Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow, Darsteller: Johannes Zeiler (Faust), Anton Adassinski (Geldverleiher), Isolda Dychauk (Margarete), Georg Friedrich (Wagner), Hanna Schygulla (Frau des Geldverleihers). Auszeichnungen:Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow. *Alexander Sokurow verwendet Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens, in der es um die moralische Verkommenheit des Menschen, die Stafette des Bösen und die Einsamkeit der von allen guten Geistern verlassenen Herrscherfiguren geht. Dafür löst er sich konsequent von der Theatervorlage: Der Pathologe Faust ist bei ihm weniger Wahrheitssucher und Seelenerforscher als ein von seiner wahnwitzigen Idee besessener Flaneur. Der atemlose, nur von wenigen Ruhemomenten unterbrochene Film spielt in einer deutschen Kleinstadt des Biedermeier, die zum Ausgangspunkt ewiger Einsamkeit und Verdammnis gerinnt.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Ab dem 17. Februar wird der Preisträger in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel
„Street Fighter II“ präsentieren.
In Zusammenarbeit mit Autoren, Musikern und
Kuratoren verwandelt Stefan Schwarzer den Ausstellungsraum zur Vernissage in eine digitale Traumwelt, in dem unter anderem eine Lesung und
Soundperformance stattfinden werden.
Abgerundet wird der Abend durch eine große Masken-Performance-Party, die den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bescheren soll.
voxxxpistols entertainment präsentiert: ambient meets postrock
Arms And Sleepers (USA) & Kerretta (Neuseeland/Golden Antenna Records) live
Einlass 20.30 Uhr, das erste Konzert (mit Filmprojektion) ist bestuhlt
DJ: Satan 4.0
Arms And Sleepers (USA) laut.de-Biografie
Max Lewis und Mizra Ramic kennen sich von Kindesbeinen an. Auf der High School gehen sich beide noch aus dem Weg, auf dem College kommt man sich über die Musik langsam näher.
Zunächst spielen sie in unterschiedlichen Bands in Cambridge, Massachusetts – Max an der Gitarre, Mizra am Klavier. 2006 formiert man sich dann zu Arms And Sleepers, wobei der Bandname auf einem Gründungsmythos beruht.
Entstanden soll die Band eines Nachts in einem Krankenwagen sein. Darin ein schwer blutender Mann mit Walkman, der Gospel-Musik lauscht. Der Mann stirbt, die Kassette fällt auf die Straße und die Musik, auch sie verstummt für immer.
Ob diese Geschichte sich nun wahrhaftig zugetragen hat oder erfunden ist, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls bekommt man so einen Zugang zur Musik von Arms And Sleepers, die Lewis selbst als "Ambient-Electronic-Soundtrack für einen traurigen Film" bezeichnet, schließlich bezieht man auch Inspiration von Almodóvar-Streifen wie "Volver" und "Sprich mit ihr".
Man könnte durchaus behaupten, dass der große Musiktheoretiker und Produzent Brian Eno mit seinem 1978er Album-Experiment "Ambient 1: Music For Airports" für Arms And Sleepers, aber auch geistesverwandte Acts wie Air, Styrofoam oder Boards of Canada, als Wegbereiter gelten kann. Schließlich bekennen sich gerade diese Bands in ihrem Sound zu den stimmungsvollen, elektronischen Pop-Panoramafahrten Enos.
Derart impressionistisch und malerisch geraten schon die ersten musikalischen Erzeugnisse von Arms And Sleepers. Weich programmierte Electronica und surrende Synthesizer werden bei Live-Shows mit zugehörigen Visuals noch deutlicher als auf den Tonaufnahmen von organischen Post-Rock-Gitarrenspuren, Jazz-Trompeten und Percussion-Sprengseln umspült.
Das Ergebnis ist eine Form von polarnaher Melancholie, die selbst Sigur Ros nach ihren pompösen Zirkusanwandlungen kaum noch verströmen.
Und noch etwas haben alle Veröffentlichungen des Duos gemeinsam: einen ganzheitlichen Anspruch von Musik und zugehöriger Verpackung als liebevolle Gesamtkunstwerke und exklusive Sammlerstücke. Seit 2006 haben Arms And Sleepers mehrere EPs herausgebracht.
Sie alle eine eint eine limitierte Stückzahl und selbst gestaltete handgemachte Verpackungen. Auch die Alben "Black Paris 86" und "Matador", die 2007 und 2009 erscheinen, werden in kleinen Auflagen in buntem, ja sogar goldenem Vinyl gepresst.
Für "Matador" haben sich Lewis und Ramic zudem Hilfe von Uzi & Ari und drei Bands aus der Bostoner Indie-Szene geholt, die dem Duo per Mail aufgenommene Gesangparts zuschickten, die dem Sound eine ganz neue, eher songorientierte Richtung geben.
So sind Arms And Sleepers, die nach eigenen Angaben ausgesprochen gerne durch Deutschland touren, auch für Fans von Morr-Indietronica, The Postal Service oder den Melancholikern von The Antlers zu empfehlen.
Kerretta (Neuseeland/Golden Antenna Records)
Das Instrumentalrocktrio Kerretta aus Neuseeland legt knapp ein Jahr nach dem Europadebüt “Vilayer”, das über Golden Antenna Records erschienen ist, den Nachfolger “Saansilo” nach. Was uns sehr freut, denn die drei von der anderen Ecke der Welt scheinen voller Ideen für rockige Kompositionen zu sein. Weder im Post-Rock noch im Metal anzusiedeln, aber irgendwo dazwischen.
“A Ways To Uprise” als Opener perfekt gewählt, hebt diese Vielfältigkeit besonders hervor. Ein Bass, der nicht nur als Rhythmuselement zu spüren, sondern neben der Gitarre als hörbares Hauptinstrument zu hören ist. Die Drums und Percussions mit einer trockenen Präzision und Tribalartigkeit, wie es sie nur aus der Neusseland- und Australienmusikszene zu hören gibt. Im Gegenzug zum Vorgänger sind auf Saansilo stärkere Elektronikeinflüsse wie bei “Bloodlines” vertreten. Hier verschmelzen Beats mit Orgelgewaber und echten Drums zu einer berauschenden Einheit, die mit anschließendem Percussiongewitter so richtig an Drive gewinnt. Experimentell und rockig vorantreibend zugleich. Kerretta haben Spass dabei, ihre Rhythmuswalzen aufzubauen. “By The Throats” dagegen setzt auf eine subtile Aggressivität, die dem Trio ebenfalls gut steht. Ende der ersten Seite, schnell die Platte drehen… “Shepherds Thread” nimmt wieder etwas Tempo raus und setzt auf ein Melodienduett von Elektronik und Gitarre. “Kept From The Brilliance Of The Outer World” ist mit seinem fetten, hervorgehobenen Bass fast schon eine Dubnummer, die sich aber nach der Hälfte in eine dynamische Rocknummer verwandelt. “Onyxia” mit viel Zeit zum Ideenausspielen ist das abschließende Statement der Platte.
Masken-Party mit dem berüchtigten Victor Zangief, aus Russland. Dieser präsentiert live und exklusiv sein `Super-Streetfighter-Zwei-Live-Set´ und wird von den weltbekannten DJs Ken Masters und Ryu unterstützt. Die Nacht wird illuminiert von VJ Vega.
Der Eintritt wird mit dem Erwerb eines Masken-Unikats des Künstlers für 2,- € beglichen.
Das einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums
mehr Infos folgen.
http://www.deepschrott.de/Unter dem Label JAZZyourASS präsentieren wir monatlich ein Live-Konzert, unsere beliebte Jam Session und die Reihe JAZZyourASS.special.
mehr unter: www.jazzyourass.de
Die Reihe Jazz your Ass.special wird dankenswerter Weise unterstützt von:
AFF Architekten, CARTELL, Jacques Weindepot, Residenz Hotel, Van de Bio
FREQUENZEINLAUF 18
w/THELEM(Bordon/UK)
[orientis records/rood.fm]
CREW:
HERBALSELECTA (FE, Chemnitz)
ALEPH-O (FE, Berlin)
STEVE (WHAT YOU WANT, Leipzig)
CHILLING2K (FE, Chemnitz)
VISUALS:
AERO (VIDIOTS, Chemnitz)
FREQUENZEINLAUF 18 - düsterer,kraftvoller UK DUBSTEP mit einer Deutschlandpremiere: THELEM aus Südwest London, einer der talentiertesten DJ/Producer der Szene gibt seinen Einstand im Chemnitzer Weltecho. Mit teils noch unveröffentlichen Dubplates wird sein Auftritt das Highlight im Februar.
"THELEM - as a dj/producer out of southwest London - explores the dark and pounding faces of UK-DUBSTEP. Combining heavy hitting machinery with high quality soundsscapes. His collaberations with artists like BIOME, KILLAWATT and SLEEPER are heatedly honoured by the UK underground scene, leading to bookings around the globe, where THELEM is playing along with giants like Kromestar. He had a nice appearance at getdarker-tv in 2011 and is doing his own weekly radio show at rood.fm. Gets also airtime at rinse.fm by non the less then YOUNGSTA, who plays his tunes alot. THELEM had 12" vinyl releases on ORIENTIS, NEW MOON and LOFT PARTY ie. the "Waiting Hour EP", "Lucid Dreams", "Drones", "Pinar"...and a special forthcomming tune which name is still kept as an secret, he told me in an interview yesterday. So again, we are really proud to present an highly talented artist who will have his GERMANY premiere @ FREQUENZEINLAUF CHEMNITZ 18th Feb.2012!
Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow
Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens- Auszeichnungen: Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow.
»FAUST« Drama, Literaturverfilmung, Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow, Darsteller: Johannes Zeiler (Faust), Anton Adassinski (Geldverleiher), Isolda Dychauk (Margarete), Georg Friedrich (Wagner), Hanna Schygulla (Frau des Geldverleihers). Auszeichnungen:Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow. *Alexander Sokurow verwendet Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens, in der es um die moralische Verkommenheit des Menschen, die Stafette des Bösen und die Einsamkeit der von allen guten Geistern verlassenen Herrscherfiguren geht. Dafür löst er sich konsequent von der Theatervorlage: Der Pathologe Faust ist bei ihm weniger Wahrheitssucher und Seelenerforscher als ein von seiner wahnwitzigen Idee besessener Flaneur. Der atemlose, nur von wenigen Ruhemomenten unterbrochene Film spielt in einer deutschen Kleinstadt des Biedermeier, die zum Ausgangspunkt ewiger Einsamkeit und Verdammnis gerinnt.
Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow
Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens- Auszeichnungen: Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow.
»FAUST« Drama, Literaturverfilmung, Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow, Darsteller: Johannes Zeiler (Faust), Anton Adassinski (Geldverleiher), Isolda Dychauk (Margarete), Georg Friedrich (Wagner), Hanna Schygulla (Frau des Geldverleihers). Auszeichnungen:Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow. *Alexander Sokurow verwendet Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens, in der es um die moralische Verkommenheit des Menschen, die Stafette des Bösen und die Einsamkeit der von allen guten Geistern verlassenen Herrscherfiguren geht. Dafür löst er sich konsequent von der Theatervorlage: Der Pathologe Faust ist bei ihm weniger Wahrheitssucher und Seelenerforscher als ein von seiner wahnwitzigen Idee besessener Flaneur. Der atemlose, nur von wenigen Ruhemomenten unterbrochene Film spielt in einer deutschen Kleinstadt des Biedermeier, die zum Ausgangspunkt ewiger Einsamkeit und Verdammnis gerinnt.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste
Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Future Islands (baltimore/thrill jockey/hot) live
support: Reflekta Reflekta (/Nürnberg/avantpop/hype)
Ticketvorverkauf exklusiv bei City Ticket im Tietz (www.city-ticket.de) 12 € VVK (zzgl. Gebühren) 15 € AK . Einlass ab 20.30 Uhr
Das Future Islands Konzert wird präsentiert von Beta-Bar Booking.
Es wird heiß, es wird laut, es wird wild: Die Future Islands sind anarchischer Herzschmerz und romantische Ekstase gleichermaßen. Hier trifft Elektropop auf Tom Waits und Hardcore wird zur Schnulze. Vorher: Eintanzen mit tropisch schwülen, tanzbaren Klängen von Reflekta Reflekta.
oder:
Blut, Schweiß und Tränen: ein Konzert der Future Islands bedeutet pure Emotion. Kein Wunder, dass ihr letztes Konzert hier in Chemnitz als unvergessene Legende der Leidenschaft in die Stadtgeschichte eingehen wird. Für alle, die es verpassten und für alle, die es schon vermissten – they are back!
Es wird heiß, es wird laut, es wird wild, es wird kitschig, es wird getanzt, geweint und geschrien. Die Future Islands sind anarchischer Herzschmerz und romantische Ekstase gleichermaßen. Hier trifft Elektropop auf Tom Waits und Hardcore wird zur Schnulze. Das mag zunächst etwas merkwürdig klingen, ist vor allem live aber einfach nur spektakulär schön.
Aufwärmübungen und professionelles Eintanzen gibt's vorab mit Reflekta Reflekta, dem heißen Hype aus Nürnberg, der einen tropisch schwülen, tanzbaren Sound verspricht.
http://www.thrilljockey.com/catalog/index.html?id=104666
http://reflektareflekta.bandcamp.com/
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste
Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow
Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens- Auszeichnungen: Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow.
»FAUST« Drama, Literaturverfilmung, Russland 2011, 134 Min., Regie: Alexander Sokurow, Darsteller: Johannes Zeiler (Faust), Anton Adassinski (Geldverleiher), Isolda Dychauk (Margarete), Georg Friedrich (Wagner), Hanna Schygulla (Frau des Geldverleihers). Auszeichnungen:Venedig 2011"Goldener Löwe": Alexander Sokurow. *Alexander Sokurow verwendet Goethes Stück für eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens, in der es um die moralische Verkommenheit des Menschen, die Stafette des Bösen und die Einsamkeit der von allen guten Geistern verlassenen Herrscherfiguren geht. Dafür löst er sich konsequent von der Theatervorlage: Der Pathologe Faust ist bei ihm weniger Wahrheitssucher und Seelenerforscher als ein von seiner wahnwitzigen Idee besessener Flaneur. Der atemlose, nur von wenigen Ruhemomenten unterbrochene Film spielt in einer deutschen Kleinstadt des Biedermeier, die zum Ausgangspunkt ewiger Einsamkeit und Verdammnis gerinnt.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste
Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
Jeden dritten Donnerstag im Monat versammeln sich berühmte Chemnitzer Jazz-Musiker zur beliebten Jam Session im weltecho. Den Anfang und die Moderation übernehmen Clemens DD am Klavier und Dr. Metz am Schlagzeug. Der Eintritt ist frei, nur der Hut geht am Ende rum.
Unter dem Label JAZZyourASS präsentieren wir monatlich ein Live-Konzert, unsere beliebte Jam Session und die Reihe JAZZyourASS.special.
mehr unter: www.jazzyourass.de
Die Reihe Jazz your Ass.special wird dankenswerter Weise unterstützt von:
AFF Architekten, CARTELL, Jacques Weindepot, Residenz Hotel, Van de Bio
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste
Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
Heatwave Entertainment präsentiert: Motown - the ultimate party
Das Rudeboy Soundsystem, Mothership Connection und Bataclan bekennen seit vielen Jahren ihre Haltung zur schwarzen Musik und präsentieren die besten Floor Shakers und Rare Grooves von Motown bis Funk, von Early R'n'B bis Northern Soul. Tanzschuhe geputzt und Tanzfläche gepudert! It’s Soul Time!
TEENAGE KICKS This is it!
Pavel Tomacz /// Sealt Covers (Grand Ouvert//Underworld Records) /// Don Pedro
Indie, Powerpop, New Wave, Britpop, Postpunk
Der sonntägliche Nachmittag für die ganze Familie - wie immer mit Kaffee und Kuchen!
Die reiche Katze Koschka lebt mit ihrem Diener in einem Prunkschloss. Sie hat all ihre Freunde eingeladen und lässt sich bewundern. Als zwei frierende
Katzenwaisen bei ihr Unterschlupf suchen, weist sie diese hartherzig ab. Doch des Nachts brennt die schöne Villa ab. Wer ihnen wohl hilft?
Eine schwungvolle und gerade wegen der einfachen Mittel witzreiche Inszenierung des russischen Klassikers.
Ein Märchen in Versen frei nach Samuil Marschak musikalisch begleitet von Konzertina, Trommel und
Gitarrenklängen.
Es spielen Hanno Wuckasch und Thomas Herbst
Dauer: 30 min
Für Kinder ab 5 Jahren
Eintritt: 5€, 3€ ermäßigt
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
106 Min., Regie: David Wnendt
Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet
Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz). *Marisa ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Erst bekommt Marisa Konkurrenz durch die 15-jährige Svenja, die neu in der Clique ist und Marisa gehörig auf die Nerven geht. Dann gerät sie mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander, die in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles auf den Kopf stellt. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt, sich zu verändern, doch der Weg heraus aus der Szene wird härter als sie ahnt. Spannend und intensiv erzählter, gut recherchierter Debütfilm, der abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland zeichnet und sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren einlässt.
ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín
hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen
»Und dann der Regen - También la lluvia« Drama ES/F/Mexiko 2010, 103 Min., Regie: Icíar Bollaín, Darsteller: Gael García Bernal (Sebastián), Luis Tosar (Costa), Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón), Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos), Cassandra Ciangherotti (Maria). *Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert.
Langkritik
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Kolonialisierung zu drehen. Vor Ort werden die Rollen der Eingeborenen besetzt, und weil Regisseur Sebastían vor allem nach „Authentizität“ sucht, wählt er für die Rolle des widerständigen Indio-Häuptlings Hatuey einen Mann, der sich während des nicht ganz glücklich verlaufenden Castings aufmüpfig hervortut: Daniel Aduviri. Dann beginnt man mit dem Kulissenbau. Übt Texte und Rollen. Führt Kostüm-, Maske-, Sprech- und Stellproben durch, sitzt zwischendurch zusammen. Der Film vermittelt einen recht hübschen Eindruck vom fiebrigen Wahn, der Dreharbeiten bisweilen zu einem wahren Trip werden lässt. Zugleich ruft er bruchstückhaft in kurzen Spielszenen und Gesprächen die Ereignisse vor 500 Jahren in Erinnerung: die Ankunft der spanischen Eroberer, ihr Goldfieber, die ersten scheuen Kontakte mit den Eingeborenen, denen bald die harsche Unterdrückung folgt. Darin eingefügt ist die Geschichte von Bartolomé de las Casas, einem spanischen Dominikaner, der sich früh für die Rechte der Indios einsetzte. Obwohl Sebastían und sein Produzent Costa bisweilen mit kleinen, meist mentalitätsbedingten Hindernissen zu kämpfen haben – in einer eindrücklichen Szene weigern sich die zusammen mit ihren Kindern besetzten indigenen Frauen ihre Babys zu „ertränken“, obwohl dies historisch verbrieft ist –, kommt man mit den Dreharbeiten zügig voran und freut sich über die bilderprächtigen Rushes. Doch in Cochabamba geht der Kampf ums Wasser in eine neue Runde. Weil sich Daniel, der den widerständigen Hatuey großartig spielt, auch im wirklichen Leben mutig für sich und die Seinen einsetzt, steht er in diesem Wasserkampf an vorderster Front. Dies tut er noch, als Demonstranten, Polizei und Militär aneinander geraten, Schüsse fallen und sein Gesicht derart entstellt ist, dass man mit ihm kaum mehr drehen kann.
Geschickt verwebt Icíar Bollaín verschiedene Erzählstränge und Zeitebenen. Unvermittelt lässt sie koloniale Mythen, historische Ereignisse und heutige Auseinandersetzungen aufeinander prallen, wobei auch die politisch so korrekten und engagierten Filmemacher, die die einheimischen Statisten mit flotten zwei (!) Dollars pro Tag entschädigen, ihr Fett abbekommen. Die Inszenierung entwirft das facettenreiche, dichte Tableau sich über Jahrhunderte erstreckender sozialer Ungerechtigkeit. Ein hochkarätig besetztes, grandios gespieltes, bildgewaltig fotografiertes, emotional berührendes und packend erzähltes Drama, das unter die Haut geht und sich bestens eignet, um Themen wie Imperialismus, Christianisierung, Kolonialisierung sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufs Tablett zu bringen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
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Get The Blessing« London, Bristol/UK
Mit “Get The Blessing” kommt der legendäre Bristol-Sound zum zweiten mal und mit ihrem zweiten Album nach Chemnitz.
Gegründet wurde die Band von Schlagzeuger Clive Deamer und Bassist Jim Barr (beides ehemalige Mitglieder der 90er Jahre Trip-Hop-Superband Portishead). Trompeter Pete Judge und Saxophonist Jake McMurchie machen das Line-Up perfekt. Im Februar 2008 haben Sie ihr Debut-Album “All is Yes”, welches mit dem BBC Jazz Award 2008 für das Beste Album ausgezeichnet wurde, veröffentlicht. Mit ihrem Mix aus Riffs und Rhythmen von Rock bis Dance, den sie mit wahnsinnig origineller Improvisation verschmelzen lassen, erobern sie die Musikwelt im Sturm.
"Ihr zweites Album "Bugs in Amber" ... be blessed"
www.theblessing.co.uk/
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Einlass: 20 Uhr
Konzert: 21 Uhr
Eintritt: AK 20 und 15 (erm.) Euro
VVK 18 und 13 (erm.) Euro City Ticket (www.city-ticket.de)
Unter dem Label JAZZyourASS präsentieren wir monatlich ein Live-Konzert, unsere beliebte Jam Session und die Reihe JAZZyourASS.special.
mehr unter: www.jazzyourass.de
Die Reihe Jazz your Ass.special wird dankenswerter Weise unterstützt von:
AFF Architekten, CARTELL, Jacques Weindepot, Residenz Hotel, Van de Bio
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
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Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
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Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
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Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
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Im März 2012 wird die „Spielvereinigung Sued“ mit dem Münchner Komponisten und Arrangeur Thomas Zoller deutschlandweit konzertieren. Das Programm mit dem Titel „Zollers Expeditions Orkest“ besteht ausschließlich aus Kompositionen und Arrangements Thomas Zollers und wird im Anschluss an die Tournee aufgenommen werden. Zollers Musik geht einen individuellen und unkonventionellen Weg und vereint Big-Band-Jazz mit Free Jazz, Free Funk und Rock. Einflüsse und Elemente aus Kammer- und Neuer Musik bereichern die Musik auf kompositorisch hochinteressante Art und Weise. Ziel ist eine völlig eigenständige, frische Klangwelt für Big Band, die durch Hinzunahme eines klassischen Percussionisten sowie durch weitere außermusikalische Klangerzeuger erweitert wird.
Jazz in Chemnitz
Thomas Zoller komponierte Werke für Jazz-Ensembles, Jazz-Orchester, Chöre sowie klassische Orchester- und Kammermusik. Seine Arbeiten für Performance- und Musiktheater weisen ihn als Spezialist für ungewöhnliche Crossover-Projekte aus. Eigene Ensembles Zollers sind: Munich Saxophone Family, Die Konferenz, Zoll Meets The Masterfranks, Sprechzeit, Zollsound Chamber Orchestra, Thomas Zoller Jazz Quartett, Zollsound 4 feat. Lee Konitz, Zollsound 5 Songs Closer To Silence. Er gastierte unter anderem auf Jazzfestivals in Paris, Berlin und Frankfurt mit eigenen Ensembles und erhielt Aufträge für genreübergreifende Projekte wie zum Beispiel mit dem Windsbacher Knabenchor, den Münchner Kammerspielen, dem Carl-Orff-Zentrum und der European Broadcasting Union Big Band. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen runden sein Schaffen ab. Seit 2008 ist Thomas Zoller ordentlicher Professor für Komposition/Arrangement und Leiter des “hfmdd jazz orchestral” an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” Dresden. Er leitete zahlreiche nationale und internationale Workshops und Band Clinics für Ensembleleitung, Komposition/Arrangement und Improvisation und bekam 1987 das Kulturförderpreisstipendium der Stadt München sowie 1993 den Bayerischen Kulturförderpreis zugesprochen.
Einlass: 20 Uhr
Konzertbeginn: 21 Uhr
Eintritt: AK: 9 / 6 (erm.) Euro
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Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
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Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
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Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Dánjal ist eine kreative Naturgewalt: ein großartiger Songwriter, Musiker und Performer und obendrein Kinderbuchautor, Schauspieler und begeisterter Regisseur am Kindertheater.
Sein musikalisches Fundament bildet ein internationales Jazzstudium, aber dank farbenfroher Einflüsse – von Balkan über Blues, Tango, nordischen Folk und eine Portion Theatralik – bringt er einen unkonventionellen Mix auf die Bühne, der sämtliche Lebensgeister weckt. Seine Mitmusiker tun dabei ein Übriges und transportieren jede Stimmung mit absolutem Fingerspitzengefühl.
Mit seinem Debütalbum „The Palace“ war Dánjal 2010 für den Danish Music Award als Bestes World Music Album nominiert.
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PRESSE:
“die musikalische Vielseitigkeit des Newcomers beeindruckt.“ ---HR2 Kultur
“Überbordende musikalische Phantasie, Musik von sanft zu wild schroff – ein Hörerlebnis! Man genießt jeden Takt und jede Melodie, freut sich auf das nächste Unerwartete. Hörenswert bis genial: THE PALACE, das neue Album des Ausnahmekünstlers von den Färöer Inseln.“
“Ungewöhnlich wäre noch zu wenig, um seine Musik zu beschreiben: atemberaubend das Tempo, skurril die Musiker- und Instrumentenauswahl, wild die Mischung der Stile. Dánjal á Neystabø spiegelt in seiner Musik seine Heimat ebenso wider wie die ferne weite Welt jenseits der kleinen Färöer.“ ---DPA
BESETZUNG:
Gesang/Klavier – Mandoline – Klarinette – Bass – Drums
Ausstellung vom 17.02. - 16.03.2012
Im August 2011 wurde Stefan Schwarzer der Jurypreis des Kunstfestivals Begehungen für die Rauminstallation „Zangief in my mind“ verliehen. Die Arbeit sorgte damals für große Resonanz beim Chemnitzer Publikum. Die Weltecho Galerie zeigt in Kooperation mit
Begehungen e.V. in einer Überblicksausstellung erstmalig in Chemnitz seinen gesamten Werkzyklus zu dem bekannten Computerspiel „Streetfighter II“.
Der bis heute anhaltende Bekanntheitsgrad und die sich an „Street Fighter II“ anschließenden gesellschaftlichen Kontroversen waren für den Leipziger Künstler Stefan Schwarzer der Anlass, sich dem Spiel über unterschiedliche Zugänge zu nähern. Dabei orientiert er sich an der fast unübersehbaren Fülle von im „Street Fighter“- Kosmos angesiedelten und im Internet zugänglichen Werken, die von der globalen Fan-Community produziert wurden und werden.
Wie diese, benutzt auch Schwarzer verschiedenste Techniken - von Zeichnungen über Videos bis hin zu Daumenkinos, um sich dem Spiel zu nähern und ungewöhnliche Perspektiven zu eröffnen.
Das dänische/norwegische Klavier-Trio baut seine offenen Improvisationen auf melodischen und rhythmischen Skizzen auf. Die große Freiheit und die Verantwortung, die sich aus dieser Form der Musik zwangsläufig entwickelt, kreiert für Musiker und Publikum eine deutlich hörbare und ernsthafte Kunst-Form, die nicht mit billigen Tricks verführen möchte, sondern sich auf den unmittelbaren Prozess der schöpferischen Entwicklung konzentriert.
The Mighty Mouse ist:
Morten Pedersen (DK) – piano (www.mortenpedersen.com)
Adam Pultz Melbye (DK) – double bass (www.adampultz.com)
Håkon Berre (NO) – drums (www.haakonberre.com)
Einlass: 20 Uhr
Konzert: 21 Uhr
Eintritt:
AK: 12 und 8 (erm.) Euro
VVK: 10 und 6 (erm.) Euro
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Ein Kontrabass, ein Schlagzeug und ein Klavier vereinen die einfache Schönheit guter Popmusik mit ausgefeilten Kompositionen klassischer Musik und
der Frische und Lebendigkeit des improvisierten Jazz. So wie sich die Wege der drei Musiker und Musikerinnen zwischen Weimar, Leipzig und Berlin kreuzen, so beeinflussen und dominieren sie sich gegenseitig mit ihren Instrumenten. Heraus kommen eigenwillige Kompositionen, rhythmisch prägnant mit einer modernen, farbenreichen Harmonie und starken Melodien.
Einlass: 20 Uhr
Konzertbeginn: 21 Uhr
Eintritt: AK: 9 / 6 (erm.) Euro
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Funk ! - Funk !! - Funk !!!
Finest Funk from Japan!
1992 in Osaka gegründete und zur Zeit als neunköpfige japanische Funkband in Deutschland unterwegs. In Japan sind OSAKA MONAURAIL schon seit Jahren das non-plus-ultra im Bereich Deep-Funk.
Mit unvergleichlichen Coverversionen der JBs und ihrer Zusammenarbeit mit der US-Funk-Legende MARVA WHITNEY hat die Band mittlerweile auch international den Durchbruch geschafft. Der Bandleader ist übrigens ungewöhnlich vielseitig: So beherrscht er nicht nur perfekt den musikalischen Vibe von JAMES BROWN, sondern er steht dem Godfather auch in Punkto Bühnenakrobatik (Spagat!!!) in nichts nach. Neben seiner Musikkarriere arbeitet RYO auch als Filmverleiher und bringt BLAXPLOITATION-Klassiker wie COFFY oder SUPERFLY in die Kinos in Japan. – Mehr Funk geht nicht!
DJsupport und Tanzgarantie mit den Herren von Bataclan und Mothership Connection
Einlass: 21:00 Uhr
Konzert: 22:00 Uhr
Eintritt:
AK: 15 und 10 (erm.) Euro
VVK: 12 und 8 (erm.) Euro
http://www.myspace.com/osakamonaurail
http://youtu.be/ACmzHiwUp80
Line-up:
Kentaro Yamagata - trumpet
Yohchi Masago – trumpet
Shimon Mukai – tenor saxophone
Katsutoshi Hiraishi – trombone
Dan Hayami – guitar
Yuichi Ikeda – guitar
Dai Nakamura – bass
Soki Kimura – drums
Unter dem Label JAZZyourASS präsentieren wir monatlich ein Live-Konzert, unsere beliebte Jam Session und die Reihe JAZZyourASS.special.
mehr unter: www.jazzyourass.de
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Bei ihrem zweiten Besuch in Chemnitz stellt das Portico Quartet sein drittes gleichnamiges Album "Portico Quartet" vor.
Auf dem dritten, selbstbetitelten Album “Portico Quartet” erobert sich das britische Quartett neue Klanglandschaften. Inspiriert von Electronica, Ambient, Klassik und Dance entwickeln sie ihre bildhafte, kreative und feinsinnige Musik in aufregender Weise weiter. Das Ergebnis ist ein musikalisches Amalgam, das die Sounds britischer Dubstep-Größen wie Burial, Mount Kimbie und Flying Lotus mit Avantgardisten wie Arve Henriksen, Bon Iver, Steve Reich und Max Richter zu einer universellen Portico Quartet Klangwolke formt.
Die vier Briten sind junge und hochtalentierte Musiker, die keinen Stillstand kennen. Das neue Album wurde komplett live eingespielt und man hat bewußt auf zusätzliche Aufnahmen verzichtet. Dreh- und Angelpunkt des Werks ist die traumwandlerische “kollektive Empathie”, die den Klangbildern von Portico Quartet innewohnt und die in den letzen Jahren von vielen Kritkerinnen und Kritkern als geradezu unverwechselbar beschrieben wurde.
Mysteriös und dramatisch gestimmt, entführt das Portico Quartet wieder auf eine weite und eklektische Reise. Spiegelte der Vorgänger “Isla” noch eine spezielle Introvertiertheit wider, ist “Portico Quartet” das Statement einer Band, die den Blick weit in die Zukunft richtet.
Wer die Band 2010 live erlebt hat, dürfte die künstlerische Weiterentwicklung bereits bemerkt haben. Im vergangenen Jahr arbeiteten die Musiker erstmals mit Samples und Loops. Das vormals rein akustische Quartet spielte einen “kantigeren” und düsteren Sound, der nicht zuletzt durch einen Wechsel in der Bandbesetzung entstand. Der Hangspieler Nick Mulvey verließ im Frühjahr 2011 die Band, um sich eigenen Projekten zu widmen.
Schlagzeuger Duncan Bellamy, Bassist Milo Fitzpatrick und Saxofonist Jack Wyllie bastelten an neuen Sample-Methoden für das Hang. Sie nutzten elektronische Pads und entdeckten dabei neue Spielarten für das im Jahr 2000 im schweizerischen Bern entwickelte Instrument HANG, das klanglich der Steel Drum ähnelt und den “warmen” und “organischen” Sound von Portico Quartet ganz entscheidend definiert.
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Einlass: 20 Uhr
Konzert: 21 Uhr
Eintritt:
AK: 20 und 15 (erm.) Euro
VVK: 18 und 13 (erm.) Euro City Ticket (www.city-ticket.de)
Unter dem Label JAZZyourASS präsentieren wir monatlich ein Live-Konzert, unsere beliebte Jam Session und die Reihe JAZZyourASS.special.
mehr unter: www.jazzyourass.de
Die Reihe Jazz your Ass.special wird dankenswerter Weise unterstützt von:
AFF Architekten, CARTELL, Jacques Weindepot, Residenz Hotel, Van de Bio
Recordrelease zum neuen Album
Der Frühling beginnt:
Mr.Bugslow untermalt diesen Jahreszeitenwechsel hervorragend! Und dafür gibt es „More than Loops“…
Der Sound ist Nu-Jazz, House und Drum&Bass.
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Belgien, Luxemburg: b-moll-Kreuz-Irgendwas in die Fläche katapultiert.
PS: »Keiner kann sagen, dass ich Esbjörn Svensson nicht gehört hätte oder Bands wie The Bad Plus – aber für mich gibt’s immer noch mein früheres Leben: Leute wie Steve Reich oder Bang on a Can, natürlich höre ich auch gerne Radiohead oder Snow Patrol oder Coldplay.« Daraus ergibt sich der ungewöhnlich wandelbare Sound einer akustischen Jazzband. Da ist mitunter die konzeptionelle Strenge, mit der zeitgenössische Piano-Trios die Loop-Energie moderner Popmusik aufnehmen, doch dann mischen sich die schwebenden Klänge des Vibrafons darunter – und zwar nicht als zusätzliches Solo-Instrument, sondern als Erweiterung des Klangraums: »Melodie. Es muss Melodie geben. Das fehlt mir zu oft im Jazz«.
Quelle: http://www.jazzthetik.de/jazz/pascal-schumacher-quartet-jetzt-gehts-los.html
Pascal Schumacher – vibraphone
Franz von Chossy – piano
Christophe Devisscher – double bass
Jens Dueppe – drums
Einlass: 20 Uhr
Konzertbeginn: 21 Uhr
Eintritt:
AK: 20 / 15 (erm.) Euro
VVK: 18 / 13 (erm.) Euro
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Spätestens mit der Veröffentlichung ihres ersten Albums 2008 zählen Benjamin Faugloire und seine Kollegen zu den neuen Jazzfavouriten Frankreichs. Sie spielten auf zahlreichen Jazzfestivals ihres Landes, ob in Cannes, Marseille oder Paris, waren mit ihren Kompositionen auf Tour in Marseille, Salon der Provence, Montpelliers, Toulouses, Bordeaux, Tre´laze´ und Angers.
Mit ihrem neuen Album “The Diving” von 2011 verbinden sie sehr emotional klassische Elemente mit draufgängerischen Passagen und kleiden es mit experimentalen Mäntelchen.
Besetzung:
Klavier, Bass, Drums
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Recordrelease zum Album NOCTURNE
TriOzean liefert Stoff zum Träumen …
“Es tut gut, wenn Harmonie und Jazz zusammenkommen. Wenn dabei das Resultat nicht im Latte-Macchiato Schaum der bessergestellten Tapas-Bars versinkt, läuft etwas richtig. Triozean schufen auf ihrem zweiten Album „Nocturne“ neun ausschließlich eigene Charakterstücke. Diese werden getragen von Piano, Drums, Bass (1x Saxophon als Gast), allesamt umarmt von einer Popästhetik, dezent aufblitzender russischer Seele und deutlichem Willen zum Groove. Die kompositorische Stärke der Titel wird vor allen in ihrer Vielseitigkeit von Einflüssen, improvisatorischen Passagen und einer nicht zu verleugnenden romantischen Ader im Pianoklang bewirkt. Aber wehe es kommt jetzt jemand mit dem Begriff Instrumental- Romantik-Pop-Jazz daher. Der bekommt an der Bar erst einmal ordentlich Zigarrenqualm ins Gesicht geblasen und den besten Whiskey des Hauses in die Hand gedrückt. Die Leichtigkeit mit der das Trio frohlockt ist erschreckend. Jedes Stück macht eine neue Tür im Herzen auf und überzeugt mit einer Vielzahl von Ideen und Details ein Sammelsurium von Stimmungen, welche immer vom Zusammenspiel des Trios und der Kraft der Arrangements zusammengehalten werden. Das dabei eine in sich geschlossenen Sammlung tonaler Gemälde zwischen gemütlicher Sesselatmosphäre und feinmotorischer Gelenkstimulation entstanden ist: ein Kapital der Musiker. Vielseitigkeit in einem Guss ist Trumpf. Nicht unerwähnt bleiben soll, nein müssen, die Livequalitäten der Band. Was von CD das Herz zu öffnen vermag, nimmt Live den ganzen Körper mit. Triozean zelebriert eine kleine Nachtmusik, die auch bei Sonnenschein wunderbar zu genießen ist.”
gez. Oliver Goldt
Einlass: 20 Uhr
Konzertbeginn: 21 Uhr
Veranstaltungsort: Weltecho
Eintritt:
AK: 9 / 6 (erm.) Euro
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