Cocktails und Platten wie in Barcelona. Mit Cupca, Felde, Gleisbettboogie und Canned Tunes
http://kammermachen.weltecho.eu
Aylin Eseners (auto-)biographisches Punk-Rock-Theatersolo
Was ist deutsch – was ist türkisch – was ist Ich? Ein Kampf um die Suche der eigenen Identität, den auch Aylin Esener kennt und in ihrem Theatersolo austrägt. Sie verknüpft ihre eigene Lebensgeschichte mit der bedrückenden Geschichte von Ayse S. in einer theatralen Collage aus Textfragmenten, Interviewprotokollen aus Türkenghettos, Musik und Zeitungsartikeln, schildert deutsch-türkisches Leben voller Humor, Selbstironie und Ernst.
Begleitet von den beiden Musikern Anton Berman und Niels Kurvin an Synthesizer und E-Gitarre, spielt Esener gegen Klischees. Gegen eine Gesellschaft, in der Fremdes oft lieber fremd bleiben soll. Sie erzählt von Sehnsüchten, Wünschen, Realitäten, von dem Spagat zwischen Moderne und Tradition, politischen Grenzen und gegenseitiger Bereicherung.
Eine Expedition in die ganz nahe, völlig fremde Welt – musikalisch, frisch, anarchistisch und immer mit der „Lust auf was Anderes“.
aeneki Theater ist ein Kollektiv junger Theaterschaffender in Berlin, die neben Ihrer Tätigkeit an renommierten Theatern (z. B. A. Esener am Deutschen Theater Berlin) die Lust an eigenen Projekten nicht verloren haben.
„Aylin Eseners Stimme vermag alles: lyrischen Gesang, ekstatische Töne zwischen Jubel und Höllenqual, „In the Ghetto“ auf türkisch und am Ende fast ein kabarettistischer Song. ... Zum Totfürchten, zum Totweinen, selbst zum Kichern zuweilen – vor allem aber absolut sehens- und hörenswert.“ (Aachener Nachrichten)
Mit Aylin Esener
Livemusik : Anton Berman (Tasten und Sounds), Niels Kurvin (Gitarre)
Regie: Niels Kurvin
Assistenz/Technik: Christiane Kersten
Licht/Ton: Corinna Wolf
"perfekt (gewesen)" beschäftigt sich mit Kontakt und Ignoranz gegenüber erstarrten bzw. sich im Wandel befindlichen Strukturen.
Zeitliche Abstände verwandeln Geschehnisse in Blasses, Muffiges oder Ersehntes und Heiliges. Das betrifft sowohl individuelle Leben wie Bevölkerungen ganzer Länder.
"Two Fish" sucht Antworten auf viele Fragen:
Wodurch entstehen Scheu, Identifikation und Überidentifikation mit Erinnerung und Vergangenem? Bewirkt der „Reiz der Neuheit“ eine zerstörerische Überblendung von Vergangenem? Inwiefern berichten Fähigkeiten oder Unfähigkeiten sich mit Vergangenem zu beschäftigen, von den Gründen, warum ich in meinem Gedächtnis Unbekanntem, Fremdem Raum schenke oder verweigere? Welche Berührungsängste zeigen sich als körperliche oder sprachliche Reaktionen auf Unbequemes?
In den letzten neun Jahren erarbeiteten TWO FISH bisher zwölf Stücke in wechselnden Konstellationen und internationalen Besetzungen von Tänzern und Schauspielern, Choreographien und Theaterstücke für Bühnen, Wohnungen und andere Orte.
Die Produktionen entstanden in Berlin zunächst mit dem Festival Tanztage und dann in Zusammenarbeit mit den Sophiensaelen, dem Hebbel am Ufer, der Tanzwerkstatt Berlin, der Tanzfabrik Berlin. Sie konnten in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Portugal, Polen, Österreich, Serbien, Estland, Tschechien, Italien, der Schweiz und den USA gezeigt werden.
„All das, was das Unbewusste so hochspült und meistens unausgesprochen bleibt, entfaltet einen ungeheuren Witz. Es geht unter anderem um die Frage, wer denn nun Subjekt, wer Objekt der Geschichte ist.“ (Berliner Zeitung)
Von und mit Martin Clausen, Angela Schubot, Lajos Talamonti, Peter Trabner und Jörg Witte.
Kostüme: Lena Krapiwnikow
Licht: Benjamin Schälike
Mitarbeit: Thomas Schütt, Hanna Hegenscheidt
Produktion: Björn Pätz
Produktionsassistenz: Franziska Köhler
Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.“
Theater aus der Partnerstadt Lodz
Silent disco" - das sind so genannte leise Veranstaltungen. Jeder Teilnehmer hat Kopfhörer auf den Ohren und verfügt über einen Drehschalter zur Kanaländerung (in einer Welt der sehr vielen Möglichkeiten ist es undenkbar, irgend jemanden seiner Wahlmöglichkeit zu berauben). Es herrscht eine allgegenwärtige Stille, alle tanzen, treffen Entscheidungen, zu welcher Musik sie sich amüsieren wollen, wobei sie sich nicht einmal dessen sicher sein können, ob der jeweilige Gegenüber dasselbe hört.
"Silent Disco" ist unser Versuch, sich mit der Thematik Identität und Gemeinschaft auseinander zu setzen. Geliebt, akzeptiert, verstanden zu werden sowie das Bedürfnis, außergewöhnlich zu sein, welches durch die Suche nach Identität/Besonderheit realisiert wird - wie kann man aus dieser Sackgasse herauskommen?
Es geht nicht um philosophische Entscheidungen. Sondern einfach darum, ob es uns gelingt, zusammen zu sein, wenigstens für die kurze Zeitdauer der Vorstellung? Gibt es eine Grundlage, auf welcher der Begriff "Gemeinschaft" nicht pathetisch oder einfach nur lächerlich klingt? Aber vielleicht gestattet es uns unser kühler Intellekt nicht, unser eigenes, sorgfältig konstruiertes "Ich" zu überwinden?
Die Theatergruppe Teatr Art. 51, deren Titel auf das polnische Ruhestörungsgesetz verweist, wurde 2003/04 von den drei Frauen Agata Drewnicz, Anka Perek und Justyna Zielinska gegründet. Mittlerweile sind sie eine der profiliertesten freien Gruppen Polens mit einem unverkennbaren eigenen Stil, der sich vor allem durch seine Direktheit und Uneitelkeit auszeichnet. Teatr Art.51 nähert sich den Themen mit unbefangenem Staunen, unter Nutzung aller unseren Alltag prägenden medialen Hilfsmittel. Sie suchen und finden und behaupten einen Alltag auf der Bühne jenseits aller theatralen Konventionen. In den letzten Jahren waren Sie bei uns mit Ihren preisgekrönten Stücken “Lotos sintetic” und „Extra Virgin“ zu Gast.
Das Stück ist in polnischer Sprache, mit deutscher Einführung und anschließender Diskussion.
Von und mit.: Agata Drewnicz, Anka Perek, Justyna Zielinska
Mit Maya Lipsker und Clint Lutes haben wir 2 Choreografen eingeladen, welche trotz vieler gemeinsamer Berührungspunkte und Projekte einen jeweils sehr eigenen Tanzstil entwickelt haben.
"A Johnny (Caged) Community"
Wir leben heute vergleichsweise isoliert und vielfach unabhängig von gemeinschaftlichen Aktivitäten. Das Konzept der Großfamilie hat sich aufgelöst, anstelle dessen gibt es Babysitter und Facebook-Freunde. Die Welt ist ein „globales Dorf“, in der wir zunehmend unabhängig von Ort und Zeit mit unseren Mitmenschen kommunizieren.
Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen als in Berlin lebender Amerikaner, der beruflich bedingt sehr viel unterwegs ist und der als über Dreißigjähriger in einer Lebensphase steckt, in der Älterwerden, insbesondere als Tänzer, Familiengründung, zunehmendes Sicherheitsbedürfnis u.ä. entscheidende Themen sind, untersucht Clint Lutes mit der Arbeit an A Johnny (Caged) Community diese Vereinzelung und
ergründet Alternativen.
Choreographie: Clint Lutes, Kostüm: Nadia Fistarol,
Musik: John Cage, gespielt von Maurizio Grandinetti
"Girl Bites Hand"
Eine genaue Untersuchung lebhafter Bewegungen, erwachsend aus einem zunehmenden Selbstbewußtsein und den Wechselwirkungen im Raum.
Choreographie: Maya Lipsker, Tanz: Shi Pratt, Maya Lipsker, Musik: Roy Carroll
"Numa`s Dream"
Die Reise einer Frau, erzählt in 3 Kapiteln. Ein sensibler tänzerischer Monolog, der sich auch den zerbrechlichen und dunklen Seiten des Lebens stellt.
Choreographie: Maya Lipsker, Tanz: Shi Pratt, Musik: Frank Denyer, John Zorn, Bjork, Music editing: Dan Pelleg
Maya Lipsker
tanzte 2000 bis 2003 in der Bat-Sheva Ensemble Dance Company - choreographierte in dieser Zeit eigene Stücke und unterrichtete innerhalb der Kompanie - arbeitet seit 2003 als freie Tänzerin, Choreographin und Tanzlehrerin an Projekten in Israel und Europa - seit 2004 u.a. in Berlin beim Research Project der Sasha Waltz Dance Company, sowie dem pvc Heidelberg/Freiburg.
Clint Lutes
geboren in Charleston/South Carolina - studierte Musik und Theater an der New Paltz Staatsuniversität - Ausbildung als Tänzer an der New York University Tisch School of the Arts, eigene Choreographien wurden in Seoul, New York und Berlin aufgeführt - Mitinitiator und Kurator der Lucky Trimmer Tanz Performance Serie - arbeitet seit 2002 als freier Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer in Berlin u.a. für Marameo, Tanzfabrik Sasha Waltz & Friends, Tanztheater Osnabrück und pvc Heidelberg/Freiburg.
King Kong und .... ja, wie heißt sie denn gleich? Auf jeden Fall dieses berühmt berüchtigte Paar der Filmgeschichte. King Kong erzählt von einer bemerkenswert anderen Beziehung und beispiellosen, sowie abenteuerlichen Karriere. Mit Unterstützung einer Schauspielerin und eines Schauspielers werden Details aus dem Filmgeschäft enthüllt, sowie über den Aufstieg und den tragischen Fall King Kongs berichtet. Was geschah wirklich auf jener einsamen Insel im Ozean...? Warum hatten alle Angst vor King Kong– und wie konnte seine Legende so entstellt werden und er in Vergessenheit geraten? Warum wurde er so mißverstanden und was lief wirklich zwischen Fay Wray und ihm? Und Schlussendlich, „wer hat hier eigentlich wen gerettet? Eine Erzählung über die Sehnsucht nach und die Furcht vor dem Fremden... Die Wahrheit über KING KONG und Fay Wray- erzählt von ihnen selbst!
theaterkosmos53 wurde im Sommer 2008 von Tilla Kratochwil und Rike Schubert gegründet. Ziel ist die Erarbeitung von Bühnenstücken mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln. Schauspiel und Musik stehen dabei gleichberechtigt neben Puppenspiel oder Tanzelementen. Ihr Stück "Paul und Paula - eine Legende" erhielt letztes Jahr den Jury- und Publikumspreis der Heidelberger Theatertage.
Spiel: Rike Schubert und Christian Sengenwald
Regie: Stephan Thiel
Dramaturgie: Sascha Löschner
Ausstattung/Bühne: Christof von Büren
Eine Produktion des TdA Stendal
Mit „Suites“ stellt sich Rosalind Goldberg einer schwierigen selbstgewählten Aufgabe:
Auf der Grundlage von Bachs „Französischen Suiten“ wird sie eine Choreografie entwickeln, deren Hauptbestandteile fremdbestimmt sein werden. Rosalind Goldberg wird in dieser Choreografie Aufgaben anderer Choreografen und Künstler bewältigen, welche dem Publikum bekannt sein werden. So kann es am Ende selber urteilen, wie gut sie diese umgesetzt hat, wie hoch ihr „Score“ ist.
Ausgangspunkt ist, einen Umgang mit Tanz auf neuen Gedanken- und Bewegungspfaden zu finden. Wohin das führt, ist unbekannt, ein Spiel mit Konfrontationen, Gewohnheiten, Wahlmöglichkeiten und Parametern. Das Endergebnis ist offen, hat kein festes ästhetisches Ziel, außer der spielerischen Freude an den Möglichkeiten von Bewegung.
Rosalind Goldberg arbeitet seit 2007 als Choreografin und Tänzerin in Berlin und Stockholm. Goldbergs Arbeiten wurden auf den Festivals Tanzoffensive, TANZTAGE BERLIN, Junge Hunde, Diversia und K15 des Bochumer Schauspielhauses gezeigt. Als Tänzerin arbeitete sie u.a. mit Sara Larsson, Kathleen Quinlan, Stina Nyberg und Jessyka Watson-Galbraith. Ihre Arbeiten wurden bisher in Skandinavien, Deutschland und Russland gezeigt, u.a. bei den Tanztagen Berlin und dem Impuls Festival in Wien . Sie ist Mitbegründerin des Choreografienetzwerkes "Blink".
"Suites"ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem Büro für theatrale Strategien in Chemnitz.
Choreografie/Tanz: Rosalind Goldberg
Musik Bach (Französische Suiten).
http://www.tanzforumberlin.de/trailer132.html
Gefördert von der Stadt Chemnitz und der Kulturstiftung des Landes Sachsen
"ALLEGE" untersucht, ob eine Aktion möglich ist, die nicht von außen bestimmt wird, sondern aus sich selbst heraus entsteht. Dafür werden choreografische Einschränkungen, Rahmenbedingungen, Grenzen auferlegt, die einen Bezug herstellen zu unserer gesellschaftlichen Existenz und zu konformistischen Strömungen.
„Was kann ich tun, das nicht durch ein Prinzip, eine Anweisung, eine choreografische Entscheidung, einen Handlungsmodus organisiert ist?
Was kann ich tun? Will sagen, wie kann ich frei sein innerhalb dieser absurden Beschränkungen, denen ich ausgesetzt bin, ohne zu wissen warum? Was kann ich tun oder nicht tun, um ein Feld an ungeahnten Möglichkeiten zu öffnen?“
Choreografie/Tanz: Clément Layes
Licht: Raphael Vincent
Assistenz: Jasna Layes-Vinovrski
Unterstützt von: Public in privat
In Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN.
http://www.tanzforumberlin.de/trailer129.html
Hier erlebt ihr die wilden und gefährlichen Reisen eines Mannes der Sindbad genannt ward. Mit einem Schiff fährt er von Bagdad aus los um Reichtum zu erwerben, jedoch findet er nur Ungemach und Aufregung und nasse Kleider. Mehrfach dem Tode nah, windet er sich doch immer wieder heraus aus den aussichtslosesten Situationen. Vielleicht hat ja auch der Herr Allah da seine Fingerchen im Spiele? Das weiss man nicht so recht. Jedoch den Weg nach Hause zu finden, ist eine schwierige Sache und das Schicksal immer nur ein dummer Zufall. Wird er es schaffen oder wird er geschafft. Das ist hier die Frage. Haltet euch also gut fest und bringt starke Nerven mit, das Meer tobt und tost und ist unberechenbar. Schwimmwesten sind auch eine gute Maßnahme um nicht im Strudel der Geschichte unterzugehen.
Gespielt wird mit dem heldenhaftesten Material das es überhaupt gibt, nämlich Pappe und Papier. Alles hübsch bemalt und ausgeschnitten zu eurer Freude und eurem Vergnügen.
für Kinder ab 4 Jahren
Das PuppeTierCooperat gründete sich 2008 in Dresden. Eva Ruth Wemme hat in Köln, Berlin und Bukarest studiert, war am DT Berlin und am Staatstheater Cottbus und im Theater Chemnitz Dramaturgin und Übersetzerin.
Ben Sebastian Hans hat an der Ernst-Busch-Schule Puppenspiel studiert, war in Chemnitz und Gera am Puppentheater engagiert, ist nach China und Südamerika verreist und ist seit 2007 freier Puppenspieler und Fußballer.
RAIN DANCE ist eine jener Theaterarbeiten von denen man sich wünschte, dass sie nie oder nicht so schnell zu Ende gehen mögen. Was - inspiriert von Ritualen von Naturvölkern - wie ein Happening beginnt, entwickelt einen beinahe transzendenten Sog hin zu einer unaufgeregten analytischen Befragung menschlicher Existenz. Dabei ist RAIN DANCE eigentlich eine schwarze Komödie, basierend auf einer skeptischen Beobachtung der westlichen Welt. Über Vorgänge, die nicht gelingen wollen. Über Dämonen, die durch unseren Alltag schweben und selbst keinen Rat mehr wissen. RAIN DANCE handelt von Individualität und Eigensinn, von Unangepasstheit. Von ein paar Resten Fortschrittsgläubigkeit, die man gern zerstört, weil man sich eigentlich doch lieber verweigert. Von einer Freiheit, die nicht von allein kommt. Die man sich nehmen muss, wenn man nicht im Regen stehen will.
Die Künstlergruppe "Handa Gote" hat sich mit vielem beschäftigt. Hat Theaterabende gemacht über Computer und elektronische Musik, über Geräusche und Stille, über Züge, über Pilze - und immer wieder über Erinnerungen. Die Figuren in RAIN DANCE leben/bewegen sich auf einer Bühne im Hier und Heute aber sie sind umgeben von eben jenen Erinnerungen, besitzen erkennbar Geschichte und Individualität. Sie setzen sich einer Langsamkeit, einer Bestimmtheit aus, die das Zeitmaß, die Oberflächlichkeit und Mittelmäßigkeit der Gegenwart für die Dauer dieses Theaterabends außer Kraft setzen kann. Und wirken ansteckend in ihrer Utopie an Lebensfreude und Durchhaltewillen.
"Handa Gote - research & development" ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie.
Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als "industrial haiku". Ein "Haiku" ist eine Gedichtform aus Japan. Der Begriff "Handa Gote" entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet "Lötkolben".
created by: Dörner, Procházka, Smolík
produced by: jedefrau.org <http://jedefrau.org/>
supported by: The City of Prague, the Ministry of Culture of the Czech Republic, MeetFactory
Das beste Improtheater der Stadt wartet auf den Herbst!
Das beste Improtheater der Stadt, mit Künstlern aus ganz Mitteldeutschland, geht wieder nach drinnen in`s Café und besinnt sich - wie immer unter
reger Beteiligung des Publikums- auf das Wesentliche des Lebens: Herr, es ist Zeit... sprich, der Herbst naht! Gesammeltes Laub kann auf der
Bühne abgegeben werden und wird wie üblich sofort in`s Spiel aufgenommen!
Eintritt: 9€ , 7€ ermäßigt
17 Uhr Hörspiellauschen im Hof des Weltecho
Kurze Hörspiele, lange, lustige, gruselige und seltsame natürlich auch.
All dies gibt es nachmittags im Hof des Weltecho zu hören. Gemütlich sitzen, lauschen, lachen und dazu einen Kaffee oder ein Bier. Schön.
20 Uhr Preisverleihung im Café
Die Preisverleihung im Hörspielwettbewerb der Chemnitzer Hörspielinsel 2010; aus 48 Hörspielen wählten die Jurys die besten Hörspiele aus.
Aufgeregte Hörspielmacher, lässige Moderation, Nervenkitzel und am Ende wissen alle, wie die diesjährigen Preise aussehen, und natürlich, wer
gewonnen hat. Spannend.
21 Uhr Live-Hörspiel "Kriminalfallend" im Café
Der Kommissar und sein treuer Assistent Schuklowski essen deutsche Pizza und lösen nebenher rätselhafte Morde. Dabei kennen sie keine Grenzen. So fuhren sie sogar schon bis nach Meißen. Aber der Feind des Ermittler-Duos lauerte nicht dort, sondern überall: die Realität. Gegen diese gibt es nur ein Mittel: Ignorieren.
Die Zuhörer dieses Live-Hörspiels werden mehr erfahren, als ihnen lieb ist. Denn in anderthalb Stunden werden nicht nur kriminelle Fälle gefällt, abenteuerliche Abenteuer erzählt, nein, es wird auch nichts dem Zufall überlassen.
Wundervoll werden dabei die Figuren zum Leben erweckt von: Martin Hercher (Kommissar), Daniel Reichelt (Schuklowski), Dörthe Nikolai (Irene Möchterberger, Frau Kalmer, Frau Polanski, Dr. Morbus uva.)
Text und Sound-FX von Thomas Kirsche/Leipzig.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden gern gesehen.
Die Chemnitzer Hörspielinsel 2010 wird veranstaltet von Radio T e.V. und findet statt mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüro Chemnitz und wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Unser Quintett auf der Jagd nach der ultimativen Literatur, alles zu Kaffee und Kuchen!
Zur Freude aller Freunde des Jazz und der improvisierten Musik verfolgt das Quintett die Spuren von B. Traven!
Die Musiker um Gregor Kuhn (pos) tauchen bei dieser Livelesung mit Musik ab in die Welt der Seelenfänger und Baumwollpflücker, statt Mezcal wird dazu
Kaffee und Kuchen gereicht!
Eintritt: 5€, 3,-€ ermäßigt
Von Kernen und Körpern- Eine Reise zum Kern des Tanzes
Zwei Frauen vorm Spiegel zittern synchron, brechen auf und begeben sich in den tiefen Raum der Werkstattbühne im Lofft. Die Compagnie mintrot und schwarz, hier vertreten durch die beiden Tänzerinnen Jana Rath und Marlen Schumann, zeigt mit »Kernstück II« ein kurzes, aber faszinierendes Stück Leipziger Tanz.
Leicht und locker in virtuoser Einfachheit kommen sie daher im ständigen Wechsel zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem tiefen Blick zusammen oder der Suche des Solitärs. Schön ist das anzusehen, wie sie aus kleinen Spieleinfällen große Körperbilder basteln, in denen sie sich zusammenknoten, stützen oder einfach nur in gekonnter Parallelität üben, nur um aus dieser dann noch eine Spur weiter zu drehen.
Die Musik tut ihr Übriges, wird ein eigener Protagonist. Von minimalistischen Elektro-Beats geht es direkt über zu Nirvana und endet nach einer Reise über französische Chansons und Vogelstimmen bei der bekannten 8-Bit-Tetris-Melodie. Daneben zaubert das Duo Bilder. Wenn Jana Rath sich gekonnt an einer über ihr gespannten weißen Decke abmüht, die Raths Bewegungen durch ihre Widerständigkeit betont und formt, während Marlen Schumann aus dem gleichen Impuls heraus unbedarft herumspringt, dann entstehen große Momente.
Ganz zum Schluss ist dann sogar das Publikum gefragt bei einer kleinen Sitz-Choreografie. Wer zum Kern des Tanzes vordringen will, der kann dies vielleicht als Ausgangspunkt der Reise nehmen. Auch für alle anderen dürfte »Kernstück II« ein visuell-gefühlvoller Gewinn sein. Torben Ibs
Kreuzer Leipzig 05/10
Ketan Bhatti — Schlagzeug
Hannes Hüfken — E-Bass, Gesang
Nicolas de Leval Jezierski — Animation, Gesang
Nikolas Tillmann — Gitarre, Gesang
Milian Vogel — Bassklarinette, Tasten, Percussion
Einlass: 20 Uhr
Konzert: 21:30 Uhr
Eintritt: 9 und 5 (erm.) Euro



